| Das Öko-Taxi Schätzungsweise vier Millionen 'Öko-Taxen' werden in Asien betrieben, Rikschas, die in Indien, Bangladesh, Nepal, China, Vietnam und anderen Ländern Süd-, Südost- und Ostasiens einen wichtigen Beitrag zum ökologisch vertretbaren Individualverkehr leisten. Doch die von Muskelkraft betriebenen Verkehrsmittel haben in vielen Ländern einen zunehmend schweren Stand und sollen in etlichen Städten sogar verboten werden. Gegen diese Tendenz in Asien stehen Entwicklungen in zahlreichen deutschen und anderen europäischen Städten wie z.B. Berlin, München, Gießen, Frankfurt, Regensburg, Prag oder Amsterdam. Dort dringt seit wenigen Jahren die Rikscha, das asiatischste aller Verkehrsmittel, in den innerstädtischen Nahverkehr ein. Diese Entwicklungen sind Anlaß, das asiatische Phänomen Rikscha der deutschen Öffentlichkeit in Form einer Ausstellung näherzubringen. Auf der Grundlage langjähriger Beschäftigung mit den verschiedenen Regionen sollen die unterschiedlichen Facetten des Alltagslebens in Asien anhand der Rikscha aufgegriffen und zugleich die sozialen, kulturellen und historischen Dimensionen dieses aktuell in unserer Umgebung in jüngster Zeit verstärkt in Erscheinung tretenden Vertreters Asiens verdeutlicht werden. Die Ausstellung „Das Öko-Taxi“ zeigt die Bedeutung der Rikscha in zahlreichen Ländern Asiens. Neben den technischen Aspekten der Entstehung der Rikscha von der Sänfte über die „Jinrikischa“ und Fahrrad-Rikscha zur Auto- und sogar Roboter-Rikscha sollen die verschiedenen Rikscha-Typen, die in den jeweiligen asiatischen Ländern vorherrschen, sowie die sozialen Aspekte der Rikschafahrer, ihre Herkunft, ihre Abhängigkeit von den Rikscha-Besitzern und ihre Lebensverhältnisse dokumentiert werden. Praktische Hinweise
Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der Asienstiftung und Misereor produziert. Zu den Autoren: Walter Keller, geb. 1951, ist freier Gutachter, Journalist und Mitarbeiter der "Deutschen Stiftung für Internationale Entwicklung" ("Zentralstelle für Auslandskunde in der Vorbereitungsstätte für Entwicklungszusammenarbeit"). Er beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der Region Südasien wo er viele Jahre gelebt und gearbeitet hat. Von 1985 bis 2000 war er Chefredakteur der Zeitschrift "Südasien" (Bonn / Dortmund) und Geschäftsführer des "Südasienbüro". 2000 war er Preisträger beim Fotowettbewerb "Dritte Welt im Bild". Dr. Thomas Hoffmann, geb. 1961, bildet am Staatlichen Seminar für Schulpädagogik in Karlsruhe Gymnasiallehrer für das Fach Geographie aus, unterrichtet selbst am Copernicus-Gymnasium in Philippsburg die Fächer Geographie, Geschichte, Politik und ist Lehrbeauftragter am Institut für Geographie und Geoökologie der Universität Karlsruhe mit dem Themenschwerpunkt Asien. Zudem ist er Mitherausgeber der Zeitschrift "Geographie heute" und Redaktionsmit-glied der Zeitschrift "Südasien". Anfragen zur Ausstellung bitte an: AsianImages Walter Keller Grosse Heimstr. 58 44137 Dortmund 0231-136633 0175-2406133 mail: suedasienbuero@t-online.de |